Mad Mark

Mad Mark

Biografie

Fabio Antoniali, geboren am 16. Mai 1975 und italienisch-schweizerischer Herkunft, entdeckte früh seine Leidenschaft für Musik. Mit 12 prägten ihn u. a. Depeche Mode und Jean-Michel Jarre; seine Eltern schenkten ihm daraufhin sein erstes Keyboard, womit der Grundstein gelegt war.

Mit zunehmender Ausrüstung entstanden erste „Demo-Tracks“, die auf Schuldiscos und Partys getestet wurden. Das führte zum ersten Kontakt mit dem Label Fresh Music, das an einer Veröffentlichung interessiert war; wegen fehlender professioneller Mixdown-Möglichkeiten im Studio wurden die Tracks jedoch nicht veröffentlicht.

Nach seiner Ausbildung in Elektronik nahm Fabio unter dem Alias Mad Mark die Einladung des DJ Bobo-Produzenten Gutze Gautschi an, am Ausbau des Fresh-Music-Studios mitzuwirken. Parallel absolvierte er den AES Studio Technician Course und schloss als Studio Technician ab. Gemeinsam mit seinem Freund Sven Luv startete er zudem als DJ im Terminus und bei Partys in der Region, später auch außerhalb von Olten, u. a. im House Café, Jail und Heaven.

1996 lernte er in Basel DJ Antoine kennen, der für „Sound of my Life“ Remixes benötigte. Mad Mark lieferte diese kurzfristig; der Track erschien auf Anvers Records (Niederlande) und landete auf zahlreichen Compilations. Weitere Releases, besonders auf Groove Inc., steigerten die Aufmerksamkeit; 1997 folgten erste Bookings u. a. im Sensor Club, Paradise und Private House.

Durch seine Produktionen arbeiteten weitere DJs mit ihm: Dream, Energy, Max B.Grant (Techno/Trance) sowie DJ Antoine, Leon Klein und EDX (House). 1999 gründeten Mad Mark und DJ Antoine die Global Productions GmbH, das Label Session Recordings und den Verlag 100% Hype. Er spielte regelmäßig bei den Tarot-Friday-Parties, den Afterhours und Late Nite im OXA (Zürich), außerdem im House Café, Terminus, Prince (Lugano) und im Kaufleuten Zürich (Houseworks) sowie bei Veranstaltungen wie Houseplosion, Albisriederhaus, HouseW@RP und Groove Lift, wodurch neue Produktionen direkt am Publikum getestet werden konnten.

2001 veröffentlichte das Duo Antoine/Mad Mark die Single (You're my) Disco Sensation (u. a. auf Oxyd, Polydor/Zeitgeist, NoiseTraxx, Spinnin) und zahlreiche Remixes, darunter Never gonna give you up und Let's do it again. Im Sommer 2001 erschienen die Show me love – 2001 Remixes in Kooperation mit BMG Ariola Munich auf dem neu gegründeten Label Egoiste. Die erste offizielle Egoiste-Veröffentlichung schlug stark ein; die ursprünglich geplante erste Veröffentlichung, die französische Produktion von Orange („Can you feel it“), wurde kurzfristig an EastWest/Warner lizenziert und erschien daher nicht auf Egoiste.

Als DJ führten diese Erfolge zu Gigs u. a. im Phonodrome (Hamburg) und im Dragon Club (Köln) sowie zu Schweizer Highlights wie Motion Dance Festival, Energy Rave, Mainstation Party und Houseworks (Terminus, H2O, Kaufleuten, Level Club).

2002 und 2003 war er als DJ in fast allen Clubs der Schweiz sowie im Ausland (Italien, Deutschland, Spanien) unterwegs und arbeitete als Produzent/Labelbetreiber an diversen Projekten. Releases wie Shake It (Move A Little Closer), So Right (Projekt von Axwell) und Shined On Me (mit DJ Antoine vs Mad Mark Remix) auf Egoiste und Houseworks stärkten die internationale Position der Labels. Zudem produzierte er für die Schweizer Pop-Sängerin Nubya den Track Happiness für das Album My Wish, das die Charts erreichte und im Schweizer Radio gespielt wurde.

Nach zahlreichen Releases als DJ Antoine vs Mad Mark, Global Brothers und The House Rockers veröffentlichte Mad Mark seine Debütsingle Ain't No Big Thing auf Session Recordings. Der Track wurde exklusiv an Musique De Salon (Belgien) lizenziert und erschien auf vielen Compilations. 2004 spielte er erstmals in Kiew (Ukraine) und Warschau (Polen) an der Seite von Wawa. Im selben Jahr wurde bei der WMC eine weitere DJ Antoine vs Mad Mark Produktion „Disco Inferno“ (mit Cyndi Lauper) vorgestellt und von DJs als eines der besten WMC-Records 2004 bewertet.

Anfang 2005 erschien sein Remix mit Aston Martinez zu „Aurora“ von Alex Neri (Planet Funk) und setzte sich im Club durch. Es folgten sein erster Gig in Moskau (Club Skazka) sowie ein Hamburg-Auftritt bei „Do The Hip!“ mit Syke’N’Sugarstarr im China Lounge. Im September 2005 starteten Houseworks und Egoiste eine internationale Eventreihe mit Mad Mark als Special Guest im Fabrique Club (Moskau). Produktionen wie I'm In Love, Take Me Away, Remixes zu Believe In Me sowie der DJ Antoine vs Mad Mark Remix von Housemuzik (Subliminal Records) prägten das Jahr 2005.

2006 veröffentlichte er seine erste DJ-Mix-Compilation: Volume 8 von „Double House“, der monatlichen House-Party im Oxa Club (Zürich). Die Compilation erreichte Platz 4 der offiziellen Schweizer Charts und erhielt sehr gutes Feedback. Außerdem remixte er Always And Forever, geplant für Egoiste und Positiva (UK).

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