Milo. Nl

Milo. Nl

Biografie

Milo.Nl, mit bürgerlichem Namen Michel Beugel, wurde am 30. Mai 1975 in Lichtenvoorde geboren, einem Dorf im Osten der Niederlande.

Als Kind spielte er auf dem Dachboden mit dem alten Plattenspieler seines Vaters und träumte davon, seine eigene Radioshow zu moderieren, genährt von der großen Plattensammlung des Vaters. Sein Interesse am DJing wurde konkret, nachdem er DJ ZEMTEC und RAYDEN getroffen hatte, die ihm das richtige Auflegen und Mixen von Vinyl beibrachten; viel lernte er auch von Michel Besselink (alias DJ Oliver), Resident im City-Lido in Groenlo, der ihm zwei Soundlabs und viele Platten zum Üben verkaufte.

Der Kauf eines Mischpults markierte den Beginn seiner DJ-Karriere: Zunächst spielte er Club/Trance und Hardstyle, später konzentrierte er sich auf Tech (Electro)-Trance. Sein erstes Set spielte er im Pan, einem Club in Silvolde, wo er bei den Utopia-Abenden regelmäßig auflegte; im Laufe der Zeit öffnete ihm die Dance-Szene viele weitere Clubs und Events.

1999 begann er im Radio mit DJ Rayden und Mark Beernink bei Dalux FM (Lichtenvoorde) mit der Sendung Into the Night, einem dreistündigen Dance-Programm am Samstagabend. Im September 2000 bat ihn Discothek Zak, Mixes für die Hot Radio DanceParty (samstags) zu machen; außerdem erstellte und mixte er die Hot Radio Dance Yearmixes von 2000 bis 2003. Im Februar 2002 engagierte auch Discothek Worldcenter ihn. 2004 beendete er die Zusammenarbeit mit Hot Radio DanceParty, um sich stärker der Produktion zu widmen.

Nach seinem ersten Titel I Take U There (2001, UpBeat Records, Deutschland) veranlasste der Aufstieg des Hardstyle ihn, zusammen mit Raymond Geerts und Feico ten Brink, das Projekt Zemtec zu starten; ihre Veröffentlichungen auf Seismic Records (Rotterdam), wie Bring me your silence, What? und Amen, wurden international von Hardstyle-DJs stark unterstützt. Die Begegnung mit CJ Stone im Jahr 2004 führte ihn zu neuen Stilen wie (Progressive) Trance, Electro und Progressive House; seine Produktionen erschienen dann auf Labels wie Ministry of Sound (Deutschland), Spinnin Records, Armada, High Contrast und Refuge Records (Niederlande).

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