
Gina G
Biografie
Gina G, mit bürgerlichem Namen Gina Mary Gardiner, ist eine australische Sängerin, geboren am 3. August 1970 in Brisbane, die im Vereinigten Königreich lebt. Sie begann ihre Karriere als DJ, bevor sie zum Popstar wurde, und erlangte internationale Bekanntheit, als sie das Vereinigte Königreich beim Eurovision Song Contest 1996 mit Ooh Aah… Just a Little Bit vertrat. Obwohl der Titel die Eurovision-Jury nicht überzeugte, wurde er im Vereinigten Königreich ein enormer kommerzieller Erfolg, erreichte Platz eins der Charts und war auch in Europa und den USA erfolgreich.
Es folgten weitere Hits wie I Belong To You, Ti Amo, Fresh und Gimme Some Love, alle aus dem Album Fresh. Als feste Größe der Clubszene wurde sie schnell zu einer Gay-Ikone und zog große Menschenmengen in Londoner Clubs wie dem G.A.Y. an, wo ihr Name vor ihren Auftritten von Tausenden skandiert wurde. Ihr musikalisches Universum bewegt sich in den Genres Dance, Pop und Eurodance, geprägt von elektronischen Sounds. In bestimmten Kontexten ist sie auch unter dem Alias Gina Gardiner bekannt.
Ihre Karriere wurde durch einen Vertragsstreit mit Motiv 8 (Steve Rodway) gebremst, der ihre Aufnahmen vorübergehend unterbrach. Später unternahm sie mehrere Comeback-Versuche, unter anderem in der Fernsehsendung “Reborn in the USA” und bei den britischen Vorentscheiden für den Eurovision Song Contest 2005, jedoch ohne großen Erfolg. 2006 gelang ihr mit der Single Tonight's The Night und dem Album Get Up & Dance, veröffentlicht über ihr eigenes Label Stuntgirl, ein bemerkenswerteres Comeback; sie zeigte damit, dass eine Künstlerin auch ohne Unterstützung der Majors oder Radio-Airplay ein Nischenpublikum erreichen kann. Nach einer Pause, die der Mutterschaft gewidmet war, kehrte sie 2011 mit Next 2 You zurück, einer Zusammenarbeit mit Vigilante, veröffentlicht bei Discipline Music. Im Laufe ihrer Karriere steuerte sie außerdem Gesang zu Titeln von Soda Club bei.
