
DJs @ Work
Biografie
DJs @ Work ist ein deutsches Produzenten-Kollektiv, das ursprünglich von Herby F. (Herbert Fred Müller), Ole Van Dansk (Björn Ole Pörksen) und Lenny McDustin (Lennart Vonau) gegründet wurde. Jan-Hendrik Geßner war ebenfalls Mitglied der Gruppe.
Der Kern des Projekts entstand, als Ole und Lenny, die sich seit der Schulzeit kannten und bereits für Area und dessen Label Vinyl Vibes Records zusammenarbeiteten, auf Herby F. trafen, der damals als Produzent für Tunnel Records und das Label Trance Formation Records tätig war.
Ihr erster Single Rhythm & Drums 2001 brachte sie in die Media Control Sales Charts, zuerst unter ihrem Namen und später in Zusammenarbeit mit “DJ Speech 5”. Im selben Jahr erzielten sie mit Someday, ihrer Coverversion des Nena-Hits, einen Durchbruch und erreichten die Top 5 der Charts.
Der Aufstieg setzte sich mit den Singles Times 2 Wonder und Teamwork sowie ihrem ersten Album fort, die alle in die Charts gelangten. Ihre Bekanntheit in der weltweiten Dance-Szene führte zu internationalen Touren und zahlreichen Remix-Anfragen, was 2002 in Nominierungen für den Echo und den VIVA ZDF COMET in der Kategorie Dance gipfelte.
Ihr zweites Album, Past What's Yesterday, erschien Anfang 2004; die gleichnamigen Singles platzierten sich ebenfalls in den Charts. Kurz darauf, im Jahr 2003, verließ Ole van Dansk die Gruppe, um sich auf eigene Projekte wie White Style, Pointguard und Pure Pressure zu konzentrieren; später unterschrieb er bei Aqualoop Records.
Diese Trennung führte zu einer vierjährigen kreativen Pause, in der die Mitglieder an anderen Projekten wie Fox Force Five, Partick Bunton und an den Solo-Produktionen von Herbert Fred Müller arbeiteten. Im Jahr 2003 stieß B. Brüggemann (Bert Brüggemann) als Co-Produzent zum Kollektiv hinzu.
Im Mai 2005 wurde überraschend bekannt gegeben, dass sich die Gruppe heimlich wieder zusammengeschlossen hatte und den neuen Single Your Love veröffentlichte, der einen weiterentwickelten Sound aus House, Electrohouse und Progressive Trance zeigte. Ole van Dansk arbeitete an diesem Titel über einen Produktionsvertrag mit Herbert Fred Müller mit, kehrte aber nicht offiziell in die Gruppe zurück.
