Charli XCX

Charli XCX

Biografie

Charli XCX, mit bürgerlichem Namen Charlotte Emma Aitchison, ist eine britische Sängerin und Songwriterin, geboren am 2. August 1992.
Sie begann 2008, ihre Musik auf Myspace zu teilen, bevor sie in die Rave‑Szene Londons eintauchte.

2010 unterschrieb sie bei Asylum Records und erzielte 2012 ihren ersten internationalen Erfolg durch ihre Mitwirkung am Titel I Love It des schwedischen Duos Icona Pop, der Platz eins in Großbritannien erreichte.
Ihr Debütalbum True Romance (2013) wurde von der Kritik positiv aufgenommen.
2014 war sie auf dem Single‑Hit Fancy von Iggy Azalea zu hören und veröffentlichte ihren eigenen Erfolg Boom Clap, der in die US‑Top‑10 gelangte.
Ihr zweites Album, Sucker (2014), brachte die Singles Break the Rules und Doing It hervor.

Ab 2015 lenkte ihre Zusammenarbeit mit Produzenten des britischen Kollektivs PC Music sie zu einem experimentelleren Klang, der Pop und Elektronik verbindet.
Aus dieser Zeit stammen die EP Vroom Vroom (2016) sowie die Mixtapes Number 1 Angel und Pop 2 (2017).

Es folgten die Alben Charli (2019) mit dem Hit 1999, How I’m Feeling Now (2020), entstanden während der Lockdowns, und Crash (2022), ihr erstes Nummer‑1‑Album in Großbritannien und Australien.

Das Album Brat (2024) wurde ihr zweites Nummer‑1‑Album in Großbritannien und wurde von zahlreichen Medien zum Album des Jahres gekürt.
Es brachte die Top‑10‑Single Apple und die Nummer‑1‑Single Guess mit Billie Eilish.
Brat und damit verbundene Projekte gewannen 2025 drei Grammy Awards, darunter Bestes Dance/Electronic Album.

Charli XCX schrieb zudem Songs für andere Künstler mit, etwa Beg for It für Iggy Azalea, Same Old Love für Selena Gomez und Señorita für Shawn Mendes und Camila Cabello.

Gelegentlich wird sie unter den Aliasen Charlotte Aitchison und Charlie Demo genannt, die Variationen ihres Namens oder frühere Projekte widerspiegeln.

Ihr musikalischer Stil, oft als Synthpop, Electroclash oder Electropop bezeichnet, entwickelt sich ständig weiter.
2024 erhielt sie den ASCAP Global Impact Award und wurde als erste britisch‑indischstämmige Frau in die A100‑Liste von Gold House aufgenommen.

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