DJ Shog

DJ Shog

Biografie

Sven Holger Greiner, bekannt als DJ Shog, war ein deutscher Trance-DJ und -Produzent, geboren in Hamburg am 8. November 1976 und gestorben am 15. Dezember 2022.
Sein Pseudonym ist ein Akronym aus seinem richtigen Namen: Sven Holger Greiner.

Sein Interesse an elektronischer Musik und am DJing entwickelte sich Mitte der 1990er Jahre.
Nach Auftritten auf Schul- und Privatpartys führten ihm DJ-Wettbewerbe zu ersten Residency-Verträgen in Norddeutschland.

Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit der Herausgabe der Doppel-CD-Compilation-Serie “Technics-DJ-Set”: eine CD von ihm gemixt, die andere von Gästen wie Cosmic Gate, Dumonde, Talla 2XLC oder Green Court.
Die Serie zeigte bald seine zwei musikalischen Seiten: den trance-/hardtrance-orientierten Mainstream-Sound als DJ Shog und progressive Trance als 2Faces.

Diese Dualität zeigte sich bereits auf dem Mix-CD “Trance Visions” (2004) mit einem “Main-Floor”- und einem “Trance-Floor”-CD.
Sie setzte sich in Singles wie “Running Water” fort, die einen alternativen 2Faces-Mix enthielt: die Originalversion wurde in Deutschland zum Bestseller, während der 2Faces-Mix von Größen wie Paul Van Dyk und Tiësto gespielt wurde.
Auch der 2Faces-Mix von “Kindervater Sternenweg 5” erzielte international große Erfolge.

DJ Shog war an zahlreichen Projekten beteiligt: Mit dem Team E-Cutz komponierte er drei Hymnen für das Festival Nature One — “Summer Sound System 2002”, “Alive&Kickin 2003” und “The Golden 10 2004”.
Er initiierte außerdem das Projekt “Dream Dance Alliance”, das die Hymnen für die Dream Dance-Compilations produzierte und Clubhits wie “Bells of Heaven” und “Ayers Rock” hervorbrachte.

Als gefragter Remixer arbeitete er für Künstler wie DJ Sammy, Cappella, CJ Stone, Three Drives, Ayumi Hamasaki, DJ Tatana, Ian Van Dahl, Lasgo, Ernesto vs. Bastian und Filo and Peri.

Seinen Ruf festigte er durch zahlreiche Auftritte auf großen Events und Festivals wie Nature One, Streetparade, Love Parade, G-Move, Energy, Nautilus, Goliath, MDR Sputnik Turntabledays und Airbeat One.
Diese Erfahrungen hoben ihn auf ein internationales Niveau und schufen ein weltweites Netzwerk, das ihn ständig auf Reisen brachte, um seine Musik zu teilen.

Mitte 2005 gründete er sein eigenes Label, 7th Sense Records, das als Plattform für seine Produktionen und die seiner Kollaborateure diente.

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