Paul Van Dyk

Paul Van Dyk

Biografie

Paul van Dyk, geboren als Matthias Paul am 16. Dezember 1971 in Eisenhüttenstadt und manchmal DFM genannt, ist ein deutscher DJ und Komponist. Er wuchs im Osten Berlins auf und wurde von einem alleinerziehenden Elternteil großgezogen, nachdem sein Vater gegangen war, als er vier Jahre alt war. Seine Leidenschaft für Musik entwickelte sich durch das Hören populärer, aber verbotener Radiosender wie RIAS und SFB sowie durch heimlich importierte Mixtapes, in einer Stadt ohne Plattenläden.

Seine DJ-Karriere begann im März 1991 im berühmten Berliner Club Tresor. Internationale Bekanntheit erlangte er mit Titeln wie For An Angel, das zu einem Trance-Klassiker wurde und Platz eins der UK Dance Chart erreichte, sowie Out There and Back (2000). Sein Album Reflections (2004) brachte ihm eine Grammy-Nominierung in der Kategorie Bestes Dance-/Electronic-Album ein.

Als weltweit Nummer-eins-DJ vom DJ Mag in 2005 und 2006 anerkannt, ist Paul van Dyk außerdem Produzent und Komponist. Sein sechstes Studioalbum, Evolution, erschien am 3. April 2012; daran arbeitete er mit Künstlern wie Adam Young (bekannt als Owl City) beim Titel „Eternity“ sowie Arty, Austin Leeds, Giuseppe Ottaviani, Tyler Michaud und Ummet Ozcan. Vocals steuerten unter anderem Johnny McDaid von der Gruppe Fieldwork und Sarah Howells bei.

Über die Musik hinaus engagierte er sich 2004 politisch, indem er an der Kampagne America’s Rock the Vote teilnahm. Zudem moderiert er eine wöchentliche Radioshow beim deutschen Sender Fritz, die jeden Mittwoch von 20:00 bis 22:00 Uhr ausgestrahlt wird, parallel zu seinen Tourneen und Produktionen.

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