
Vincent de Moor
Biografie
Vincent de Moor ist ein Trance-Künstler, geboren am 5. Dezember 1973 in Delft (Niederlande). Seine Karriere begann 1993, und bereits in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurde er unter verschiedenen Pseudonymen bekannt. Zu seinen frühen Erfolgen zählt die Veröffentlichung, die ihn auf britische Radar brachte: Flowtation (wichtige Veröffentlichung 1996, Chartpräsenz 1997).
1998 veröffentlichte er das Album ‘Orion City’, gefolgt 2000 vom Album ‘Moor’, das mehrere markante Singles enthält, darunter ‘Shamu’, ‘Between 2 Fires’ und ‘Eternity (Forever)’. Seine bekannteste Single bleibt Fly Away (Extended Radio Edit) (2001), die 2001 Platz 30 der britischen Charts erreichte; einige Ausgaben erschienen auch unter dem Pseudonym Emerald.
Die zahlreichen Alias — Fix To Fax (zu Beginn verwendet), Questia, Raster, Flashbang, Sidewalk, Phocus und andere — zeugen von einer produktiven, projektbezogenen Arbeitsweise, die Veröffentlichungen unter verschiedenen Identitäten und in Kollaborationen ermöglicht. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das Projekt Veracocha, entstanden in Zusammenarbeit mit Ferry Corsten; deren Single ‘Carte Blanche’ erreichte Platz 22 der britischen Charts und bleibt prägend für die Trance-Ende-1990er-Periode.
Nach 2000 trat er weiterhin unter verschiedenen Namen auf: 2003 veröffentlichte er als Questia (‘Crystal Clouds’, ‘Nexus’), 2004 erschienen Titel unter Raster oder Flashbang. Musikalische Quellen ordnen ihn vor allem dem Trance und Progressive Trance zu, was seinen Bekanntheitsweg beim elektronischen Publikum der 1990er–2000er widerspiegelt.
