Velvet

Velvet

Biografie

Velvet ist der Künstlername der schwedischen Sängerin Jenny Marielle Pettersson, geboren am 5. November 1975 in Helsingborg (Schweden). Sie startete 2005 in der Musikindustrie, veröffentlichte zwei Alben, und ihre ersten acht Singles erreichten alle eine Top-20-Platzierung in den schwedischen Singlecharts.

1993 zog sie von Helsingborg nach Stockholm, um an der Balettakademien Ballett zu studieren. Kurz darauf nahm sie Gesangsunterricht an einer Tanzschule und arbeitete im Wallmans-Cabaret, wo sie erkannte, dass sie sich auf das Singen konzentrieren wollte. Danach tourte sie acht Jahre lang als Chorsängerin und Tänzerin mit großen Acts, darunter Lena PH, Markoolio, Carola, Sanne Salomonsen, Orup, Meat Loaf, Martin Stenmarck und Jessica Folcker. Außerdem war sie fünf Jahre Teil des Hauschores der schwedischen Eurovision-Organisation und reiste zu verschiedenen Eurovision Song Contests in Europa.

2005 wurde sie entdeckt und bei der Bonnier Amigo Music Group unter Vertrag genommen; den Namen „Velvet“ wählte sie selbst. Danach veröffentlichte sie Rock Down To (Electric Avenue), das in Schweden und international ein Hit wurde und 22 Wochen lang Platz 1 der Swedish Dance Charts belegte. Die Nachfolgesingle Don't Stop Movin' war ebenfalls erfolgreich und führte zu einer Tour.

2006 nahm sie mit Mi Amore am Melodifestivalen teil, um Schweden beim Eurovision Song Contest zu vertreten, erhielt den Platz jedoch nicht. Der Titel hatte dennoch internationalen Erfolg, wurde in Bulgarien als „Song of the Year 2006“ ausgezeichnet und blieb in Russland, Polen, Ungarn, Griechenland und Italien hoch in den Charts. Im selben Jahr erschien ihr Debütalbum Finally.

2007 folgte Fix Me, das auch einer Neuauflage von Finally hinzugefügt wurde: in Polen und Russland schnitt es schwächer ab als frühere Singles, wurde aber in den USA ein großer Erfolg (Peak Platz 14). Im August erschien Chemistry, ihre einzige Single, die in Finnland chartete. Parallel arbeitete sie als Showproduzentin für mehrere Weihnachtsgalas in Schweden und trat dort auch selbst auf.

2008 kehrte sie mit Deja Vu zum Melodifestivalen zurück; trotz sehr guter Kritiken schied sie in einem Halbfinale aus. Der Song wurde ihr erfolgreichster Titel in Schweden, chartete jedoch nur dort. Nach mehreren Jahren Präsenz in der britischen Clubszene wurde Fix Me am 11. August 2008 offiziell im Vereinigten Königreich veröffentlicht. Später im August kam Take My Body Close heraus, Platz 8 in Schweden und Platz 14 in Polen. In den USA erschien Chemistry am 11. November 2008 digital und am 25. November physisch, inklusive vier Remixes; ein Video wurde im Dezember 2008 in London gedreht.

2009 trat Velvet beim Melodifestivalen mit The Queen an, komponiert von Tony Nilsson und Henrik Janson, und erreichte im dritten Halbfinale (Leksand, 21. Februar 2009) Platz 6. Ihr zweites Album The Queen erschien am 18. März 2009 und enthält u. a. Fix Me, Chemistry, Deja Vu, Take My Body Close, The Queen und Come into The Night.

2010 arbeitete sie mit PJ an einer Coverversion von Stereo Love, die nur auf verschiedenen Compilation-Alben veröffentlicht wurde. Es folgten die Singles Love Struck (2011), Enemy (2014) und Friendly Fire (2015). 2017 kollaborierte sie mit der schwedischen Sängerin Therese für den Track Don't Stop.

Verwandte Titel

Jetzt läuftJetzt läuft
Aktuelles Titelcover
Titel nicht verfügbar
Ausschnitt
Cover-Ausschnitt
Titel nicht verfügbar
0:000:00