
Shaggy
Biografie
Shaggy, mit bürgerlichem Namen Orville Richard Burrell, ist ein jamaikanischer Reggae-Künstler, geboren am 22. Oktober 1968 in Kingston.
Seine Familie wanderte in die USA aus und ließ sich im Stadtteil Flatbush in Brooklyn, New York, nieder. 1988 trat er dem United States Marine Corps bei und diente während der Operation Desert Storm im Golfkrieg.
Nach seiner Rückkehr aus dem Irak entschied er sich für eine Musikkarriere. Sein erster Erfolg war 1993 Oh Carolina, ein Dancehall-Cover eines Ska-Hits der Folkes Brothers. Im selben Jahr war er auf dem Hip-Hop-Album von Kenny Dope, “The Unreleased Project”, zu hören.
Er arbeitete mit Produzenten wie Sting Intl., Don One (der seinen ersten Track produzierte), Lloyd ‘Spiderman’ Campbell und Robert Livingston zusammen. Es folgten weitere große Hits, darunter Boombastic (1995).
2001 gelang ihm ein großes Comeback mit den weltweiten Nummer-eins-Singles It Wasn't Me und Angel. Letzterer basiert auf dem Hit von 1968 der Merrilee Rush, “Angel of the Morning”. Das Album Hot Shot, aus dem diese Titel stammen, erreichte Platz 1 der Billboard 200.
Seine folgenden Veröffentlichungen, das Album Lucky Day (2002) und Clothes Drop (2005), waren jedoch nicht so erfolgreich wie Hot Shot. 2002 sang Shaggy außerdem den Titelsong zum Film Showtime.
Er gehört zu den Personen hinter dem Label Big Yard Music Group Ltd.. Bekannt ist er unter anderem für seine markante Subbariton-Stimme; sein Spitzname geht auf sein zerzaustes Haar zurück.
