Schiller

Schiller

Biografie

Schiller ist das Hauptprojekt von Christopher von Deylen, einem deutschen Komponisten elektronischer Musik. Seine Musik bewegt sich zwischen Trance und Ambient. Christopher von Deylen singt nicht selbst; daher arbeitet er häufig mit anderen bekannten Sängerinnen, Sängern und Musikern der elektronischen Szene zusammen.

Zu seinen zahlreichen vokalen Kollaborationen zählen Peter Heppner, Kim Sanders, Maya Saban, miLù, Sarah Brightman, Moya Brennan, Despina Vandi, Xavier Naidoo, Helen Boulding, Alexander Veljanov, Colbie Caillat, Lang Lang, Mila Mar, Tarja Turunen und Nadia Ali. Er arbeitete außerdem mit dem Musiker Mike Oldfield zusammen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Mirko von Schlieffen gegründet, der heute nicht mehr aktiv ist. Der Name ist eine Hommage an einen von von Deylens Vorbildern, den Dichter Friedrich Schiller.

Schiller zählt zu den bedeutendsten elektronischen Künstlern Deutschlands und wurde mehrfach mit Gold‑ und Platinauszeichnungen geehrt. Das Projekt, Träger eines Echo Awards und für die Grammy Awards nominiert, hat über hundert ausverkaufte Konzerte gegeben, die vom Publikum und der Presse gefeiert wurden. Die Live‑Auftritte von Christopher von Deylen sind für ihre atemberaubenden visuellen Inszenierungen bekannt.

Die Discographie von Schiller ist umfangreich und umfasst Alben wie Zeitgeist (1999), Weltreise (2001), Leben (2003), Tag und Nacht (2005), Sehnsucht (2008), Atemlos (2010), Sonne (2012), Opus (2013), Future (2016), Morgenstund (2019), Summer in Berlin (2021) und Illuminate (2023). Viele dieser Alben erschienen in speziellen Editionen.

Zu seinen bemerkenswerten Singles gehören Das Glockenspiel (1998), Dream of You (mit Peter Heppner, 2001), Leben… I Feel You (mit Peter Heppner, 2004), Sehnsucht (mit Xavier Naidoo, 2008) und Sonne (mit Unheilig, 2012).

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