
Pandora
Biografie
Pandora ist der Künstlername der schwedischen Elektro- und Eurodance-Sängerin Anneli Magnusson, geboren am 20. Juni 1970 in Västerås.
Sie wuchs in Björkbacken in der Gemeinde Skultuna auf und interessierte sich früh für Musik: Bereits mit 14 Jahren sang sie in einem Café Lieder von Künstlerinnen wie Whitney Houston und Anita Baker. Sie studierte klassische Gitarre und Musiktheorie am Carlforsska gymnasiet, wo sie ihr Talent als Songwriterin entwickelte.
Bevor sie ihr Abitur machte, wurde sie von den lokalen Produzenten The Hitvision — dem Trio Jonas S. Pettersson, Göran Werner und Lasse Andersson — entdeckt und engagiert; mit ihnen nahm sie mehrere Demos auf.
Unter dem Namen Pandora veröffentlichte sie 1993 ihr erstes Album, und ihre Debütsingle Trust Me wurde die meistverkaufte Single in Schweden und übertraf internationale Hits; der Titel platzierte sich auch in Finnland, Norwegen, Dänemark, Israel und Australien.
Das Jahr 1996 war besonders ereignisreich: Sie unterschrieb einen weltweiten Plattenvertrag bei Robbins Entertainment und brachte ihr drittes Album, One of a Kind, heraus, produziert von The Hitvision. Das Album verkaufte sich schnell und erreichte Gold- und Platinauszeichnungen in mehreren Ländern.
In dieser Zeit reiste sie erstmals nach Japan und feierte dort großen Erfolg: Das Album Changes verkaufte sich dort über 700.000 Mal. Zwischen 1996 und 1999 veröffentlichte sie in Japan zwei Alben pro Jahr und unternahm zwei große ausverkaufte Tourneen; außerdem trat sie zweimal in der populären japanischen Fernsehsendung ‘Yoru mo Hippare’ auf und sang live auf Japanisch.
Anfang der 2000er Jahre durchlebte Pandora eine persönliche Krise aufgrund finanzieller Probleme, verursacht von ihrem damaligen Ehemann und Geschäftspartner; sie fand Unterstützung in der Lifecenter-Kirche in Västerås und ließ sich schließlich taufen.
2002 kehrte sie nach einer vierjährigen Pause auf die europäische Bühne zurück und arbeitete erstmals mit finnischen Songwritern am Album No Regrets. Im Laufe ihrer Karriere nahm sie zahlreiche Alben auf, darunter “Tell The World”, “This Could Be Heaven”, “Blue”, “Won’t Look Back”, “A Little Closer”, “9 Lives” und “Head Up High” (2011).
