
Neja
Biografie
Neja, mit bürgerlichem Namen Agnese Cacciola, ist eine italienische Sängerin, geboren am 15. August 1972 in Rivoli (Region Turin).
Schon als Kind begeistert sie sich leidenschaftlich für Musik und beginnt in Gospelchören und Jazzformationen zu singen; als Teenager erfüllt sich ihr Traum mit der Dance-Musik.
Ihre Karriere startet mit den Hits “Restless” und “Shock!”, internationalen Erfolgen. 1999 veröffentlicht sie “The Game”, Gewinner der Sendung A Song For The Summer, den sie beim Festivalbar aufführt; anschließend reist sie nach Japan, um die Single zu promoten, die auch dem Debütalbum den Titel gibt. Das zehn Stücke umfassende Album enthält auch Pop-Songs wie “Fairytale” und “Mum’s Day”, verliert aber die Dance-Wurzeln nicht — der Dance-Remix von “Fairytale” läuft im Januar 2000 in Europa.
Sie dreht ein Video in Deutschland, das von Universal vertrieben wird, und veröffentlicht während ihres zweiten Auftritts beim Festivalbar in jenem Sommer die Single “Singin Nanana”. 2001 machen die Singles “Time Flies” und “Back 4 The Morning” sie in den USA bekannt, wo sie in New York, Boston und San Antonio auftritt.
2002 unterschreibt sie bei Universal und richtet ihren Fokus stärker auf Pop; der Sommerhit “Looking For Something” führt sie zum dritten Mal zum Festivalbar und ebnet den Weg für ihr zweites Album, Hot Stuff, mit dem Singletitel “To The Music”.
Von 2003 bis 2005 tritt sie in Italien, anderen Teilen Europas und sogar in Indien auf, wo sie als Repräsentantin einer italienischen Bekleidungsmarke fungiert.
2005 unterschreibt sie bei Melodica, das ihren 11. Single “Who’s gonna be?” veröffentlicht, der in mehreren Remixes (Reggae, Dance, Rock) erscheint. 2007 kehrt sie mit einem neuen Produktionsteam um Ivan Russo (Atollo records) und dem französischen DJ Benjamin Braxton (Sound4label) zur Dance-Musik zurück; die Single “Catwalk” erscheint zunächst in Frankreich, während sie an ihrem dritten Album arbeitet.
2008 ist ein Jahr der Experimente: Sie wendet sich wieder dem Jazz zu und nimmt Acousticlub auf, ein Album mit akustisch-jazzigen Neuinterpretationen von Hits wie “Sweet Dreams”, “Papa Don’t Preach”, “Man in the Mirror”, “Hit Me Baby One More Time…” sowie neuen Versionen eigener Titel (“Destiny”, “The Game”); anschließend nimmt sie ein ähnliches Album, 133 Sushiclub, mit dem Gitarristen Cristian Montgnani und dem Bassisten Larry Mancini auf.
2009 kehrt sie zur Dance-Musik zurück mit der Single “Loving You”, die sie mit den Turiner DJs Peter Damir und Gianluca Argante aufnahm und die im Vereinigten Königreich beworben wurde.
