
Martin Solveig
Biografie
Martin Solveig, mit bürgerlichem Namen Martin Laurent Picandet, ist ein französischer DJ und Produzent elektronischer Musik, geboren in Paris am 22. September 1976. Seinen Künstlernamen wählte er zu Ehren der französischen Schauspielerin Solveig Dommartin.
Er erhielt im Alter von 13 Jahren seine ersten Plattenspieler, was ihn zur elektronischen Musik statt zur damals studierten klassischen Musik führte. Seine erste Residency hatte er im Pariser Club Le Palace, gefördert von Claude Monnet; später wechselte er zu den legendären Les Bains Douches, wo er mit DJs wie Todd Terry, Roger Sanchez und Bob Sinclar zusammenarbeitete.
Sein Bekanntheitsgrad stieg durch die Pure-Abende im Queen Club, bei denen er als DJ oder künstlerischer Leiter tätig war. Gleichzeitig begann er zu produzieren; über sein eigenes Label Mixture veröffentlichte er zwei frühe 12″-Maxis: “Heart of Africa” und “Come With Me”, die Dance mit traditionellen Instrumentalisten verbanden.
Bob Sinclar bat ihn anschließend, dem Projekt Africanism beizutreten, das afrikanische und elektronische Musik vereint. Die Single “Edony”, die weltweit Radioplay erhielt, bestätigte sein Talent. Diese Tracks erschienen auf seinem Debütalbum “Sur La Terre”, das 2002 bei Universal Music erschien; das Album enthielt auch “Linda”, eine Hommage an Fela Kuti und Serge Gainsbourg, und wurde 2004 in den Vereinigten Staaten vertrieben.
2003 erzielte seine Zusammenarbeit mit dem malischen Sänger Salif Keita anlässlich von “Madan” kommerziellen Erfolg in Ländern wie Frankreich, Italien und Griechenland. Eine weitere Single, “Rocking Music”, bekannt für ihr Punk-Rock-Gitarrenriff und Vocals, die an Justin Timberlake erinnern, erreichte im Februar 2004 die Top 40 in Australien. Beide Stücke sind auf seinem zweiten Album “Suite” zu finden. Seine Karriere setzte sich mit Singles wie “I'm A Good Man” und “Everybody” fort.
