
Madison Avenue
Biografie
Madison Avenue war ein australisches Dance- und Pop-Duo, bestehend aus der Sängerin Cheyne Coates und dem DJ/Produzenten Andy Van (bürgerlich Andrew Van Dorsselaer). Das Duo ist vor allem für seinen weltweiten Hit Don't Call Me Baby aus dem Jahr 1999 bekannt.
Cheyne Coates und Andy Van trafen sich in einem Club. Andy Van war Gründer des Labels Vicious Vinyl und hatte bereits Remixe für Künstler wie Tina Arena produziert. Ihre Zusammenarbeit begann 1988, hauptsächlich als Songwriter und Produzenten. Ihre erste Single, Fly aus dem Jahr 1998, wurde von der Sängerin Kellie Wolfgram gesungen.
Ihr weltweiter Durchbruch gelang mit Don't Call Me Baby. Die von Cheyne Coates gesungene Version, ursprünglich als Demoversion für eine andere Sängerin aufgenommen, gefiel Andy Van so gut, dass sie für die finale Veröffentlichung verwendet wurde. Der Song eroberte 1999 zunächst Australien, erreichte Platz eins der Charts und wurde zum meistverkauften Single eines australischen Künstlers in diesem Jahr. Madison Avenue wurde damit die erste australische Dance-Gruppe, die die Spitze der Singlecharts in ihrem Heimatland erreichte.
Die internationale Veröffentlichung im Jahr 2000 war ein Triumph: Die Single erreichte die Spitze der Charts im Vereinigten Königreich, dominierte die Billboard Dance Charts in den USA und war in ganz Europa ein großer Erfolg. Im Vereinigten Königreich wurden über 400.000 Exemplare verkauft.
Das folgende Album *Polyester Embassy* (2000) erreichte Platz vier der australischen Albumcharts. Es brachte mehrere weitere Hits hervor: Who The Hell Are You (Platz eins in Australien und den Billboard Dance Charts, Top 10 im Vereinigten Königreich), Everything You Need (Top 6 und Gold in Australien) und eine Coverversion von Reminiscing, die 2001 in die australischen Top 10 einstieg.
2001 gewann Madison Avenue den Preis als bester Dance-Künstler bei den International Dance Awards in Miami und setzte sich dabei gegen Nominierte wie Destiny’s Child, Madonna, *NSYNC oder Britney Spears durch.
Das Duo trennte sich offiziell im Jahr 2003. Cheyne Coates verfolgte anschließend eine Solokarriere.
