
Kylie Minogue
Biografie
Kylie Ann Minogue ist eine australische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, geboren am 28. Mai 1968 in Melbourne.
Sie begann als Schauspielerin und wurde durch die australische Fernsehserie Neighbours bekannt; sie ist die Schwester der Künstlerin Dannii Minogue. Ihre Musikkarriere begann 1987, als sie bei PWL beim Produzententrio Stock Aitken Waterman unterschrieb und so zu einer prägenden Popfigur des späten 1980er-Jahre wurde mit Hits wie I Should Be So Lucky, The Loco-Motion und Better the Devil You Know.
Anfang der 1990er suchte sie größere kreative Kontrolle, wechselte zu Deconstruction Records und veröffentlichte die von der Kritik gelobten Alben Kylie Minogue (1994) und Impossible Princess (1997). Zurück zur Mainstream-Dance-Musik kam sie mit Light Years (2000), das die Nummer-eins-Singles Spinning Around und On a Night Like This enthält.
Der endgültige internationale Durchbruch gelang mit Fever (2001), ihrem bislang meistverkauften Album: Wenn auch Love at First Sight und In Your Eyes Erfolge waren, wurde besonders Can't Get You Out of My Head zu einem der meistverkauften Singles der 2000er Jahre.
Im Verlauf ihrer Karriere hat sie ihr Image ständig neu erfunden und verschiedene Genres erkundet — Bubblegum-Pop, Dance, elektronische Einflüsse, Disco — und Erfolge wie Slow, 2 Hearts, All the Lovers, Santa Baby, Timebomb und Dancing hervorgebracht; zu ihren gefeierten Alben zählen Aphrodite (2010), Golden (2018), DISCO (2020) und Tension (2023).
Mit DISCO (2020) wurde sie die erste weibliche Künstlerin, die in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten ein Nummer-eins-Album im Vereinigten Königreich platzieren konnte.
Parallel dazu verfolgte sie eine Filmkarriere — Debüt in The Delinquents (1989) — und war in Street Fighter (1994), Moulin Rouge! (2001), Holy Motors (2012) und San Andreas (2015) zu sehen; zudem war sie Jurorin bei The Voice UK und The Voice Australia.
Die europäische Presse nennt sie oft die «Prinzessin des Pop»; sie ist die erfolgreichste australische Solokünstlerin aller Zeiten mit über 80 Millionen verkauften Tonträgern weltweit.
Zu ihren Auszeichnungen gehören zwei Grammy Awards, vier Brit Awards und 18 ARIA Music Awards; 2008 wurde sie zum Offizier des Order of the British Empire (OBE) ernannt und vom französischen Staat zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres für ihre kulturelle Leistung ausgezeichnet.
