Jam and Spoon

Jam and Spoon

Biografie

Jam & Spoon war ein einflussreiches elektronisches Musikduo aus Frankfurt am Main, Deutschland, aktiv von 1991 bis 2006.

Das Duo bestand aus den Komponisten und Produzenten Rolf Ellmer, auch bekannt unter dem Pseudonym Jam El Mar, und Markus Löffel, dessen Künstlername Mark Spoon war. Sie arbeiteten außerdem unter weiteren bemerkenswerten Pseudonymen wie Tokyo Ghetto Pussy, Storm und Big Room; die Credits auf den jeweiligen Alben wurden teils unter den Namen Trancy Spacer und Spacy Trancer geführt.

Ihr Debütalbum *BreaksUnit1* erschien 1991. Den ersten großen Erfolg hatten sie 1992 mit Stella, das als Trance-Klassiker gilt. Ein britischer Radio-1-DJ erklärte sogar, der Track habe die Techno-Musik „gerettet“ und dem Genre neuen Auftrieb gegeben. Über viele Jahre wurde er in der Clubszene häufig gespielt, remixt und als Bootleg verbreitet.

Das Duo fertigte zudem Remixe für die Singles [song]The Age of Love[/song] und [song]Go[/song] an. Ihr erster internationaler und kommerzieller Durchbruch gelang 1994 mit den Singles Right In the Night, Find Me und Angel mit dem Gesang der Sängerin Plavka Lonich.

Ihre Diskografie umfasst die Alben *Tripomatic Fairytales 2001* und *Tripomatic Fairytales 2002* (1994), gefolgt von *Disco 2001* (1995) unter dem Namen Tokyo Ghetto Pussy, *Kaleidoscope* (1997), *Stormjunkie* (2000) unter dem Namen Storm sowie schließlich *Tripomatic Fairytales 3003* (2005).

2000 erreichte ihr Remix von The Chase—einem Titel aus dem Jahr 1979 von Giorgio Moroder, veröffentlicht als „Giorgio Moroder vs. Jam & Spoon“—Platz 1 der US-Charts Hot Dance Music/Club Play. Im Juni 2002 erreichte Be.Angeled Platz 4 in demselben Ranking.

Markus Löffel (Mark Spoon) starb am 11. Januar 2006 im Alter von 39 Jahren an einem Herzinfarkt in seiner Berliner Wohnung.
Im September 2006 erschien zu seinen Ehren ein Doppelalbum mit dem Titel *Remixes & Club Classics*. Es ist die erste Compilation der Arbeiten des Duos und enthält einen exklusiven Titel, Be.Angeled – Tribute to Mark Spoon, live aufgeführt bei der Love Parade 2006 in Berlin.

Verwandte Titel

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