
Freddie Mercury
Biografie
Freddie Mercury, geboren als Farrokh Bulsara, wurde am 5. September 1946 in Stone Town, Sansibar, geboren und starb am 24. November 1991 in Kensington, London. Er war der Leadsänger und das Gesicht der britischen Rockband Queen.
Seine Eltern waren indische Parsen. Er verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Indien, wo er Klavier lernte und seine erste Schülerband, The Hectics, gründete. Mit 17 Jahren floh seine Familie vor der Sansibar-Revolution nach England.
Er studierte Grafikdesign am Ealing Art College und entwarf später das berühmte Queen-Logo. Vor Queen war er in Bands wie Ibex und Sour Milk Sea aktiv.
1970 traf er Brian May und Roger Taylor von Smile, übernahm die Führung, benannte die Band in Queen um und nahm den Künstlernamen Freddie Mercury an.
Mercury war ein charismatischer Performer und talentierter Songwriter. Zu seinen bekanntesten Queen-Kompositionen gehören Bohemian Rhapsody, Killer Queen, Somebody to Love, We Are the Champions, Bicycle Race, Don't Stop Me Now und Crazy Little Thing Called Love. Bohemian Rhapsody machte die Band zu Superstars.
Seine Solokarriere umfasst die Alben *Mr. Bad Guy* (1985) und *Barcelona* (1988), eine Zusammenarbeit mit der Opernsängerin Montserrat Caballé. Ein Remix von Living On My Own erreichte 1993 Platz 1 in Großbritannien.
Er nahm auch unter den Pseudonymen Larry Lurex und Freddie Bulsara auf. Kollaborationen mit Michael Jackson wurden nie offiziell veröffentlicht.
Mercury war für seine außergewöhnliche, fast vier Oktaven umfassende Gesangsstimme und seine Bühnenpräsenz bekannt. Er komponierte meist am Piano.
1987 mit HIV diagnostiziert, arbeitete er weiter mit Queen. Er gab seine Krankheit am 23. November 1991 öffentlich bekannt und starb am nächsten Tag an einer AIDS-bedingten Lungenentzündung.
Sein Vermächtnis wird durch Tributkonzerte und den Mercury Phoenix Trust gewürdigt. Er gilt als einer der größten Sänger aller Zeiten.
