
Elles de Graaf
Biografie
Elles de Graaf, geboren am 20. September 1974 in Alkmaar, ist eine niederländische Sängerin und eine bedeutende Stimme der Trance-Szene.
Sie wurde an der renommierten Stichting Amsterdamse Balletacademie ausgebildet und entwickelte Fähigkeiten in Tanz (Show, Jazz, Streetdance, Ballett, Akrobatik). Dadurch arbeitete sie als Tänzerin und Model für verschiedene Veranstaltungen, Konzerte und Werbespots. Außerdem gründete und leitete sie sieben Jahre lang ihre eigene Tanzagentur „Concert Building“.
Ihre musikalische Laufbahn begann als Backgroundsängerin für mehrere Künstler. Der Durchbruch gelang 2001, als die Produzenten Raz Nitzan und Adrian Broekhuyse sie Armin Van Buuren vorstellten, der eine Stimme für einen Instrumentaltrack suchte. Aus dieser Zusammenarbeit entstand The Sound Of Goodbye, veröffentlicht unter dem Alias Perpetuous Dreamer. Die Single wurde international erfolgreich und erreichte die britischen Top 30 sowie die niederländischen Top 40. 2002 folgte ein zweiter Titel, Dust.Wav, der sich als Clubhit etablierte.
Die deutschen Produzenten Blank & Jones, die „The Sound Of Goodbye“ bereits remixt hatten, arbeiteten anschließend mit ihr am Track Flaming June für ihr Album „Relax“. Ende 2003 startete ihr Soloprojekt mit der Single Circles Of Why (Without You), die von DJs wie Tiësto, Ferry Corsten und Armin Van Buuren stark unterstützt wurde. Im Frühjahr 2004 führte eine weitere Zusammenarbeit mit Blank & Jones zur Single Mind Of The Wonderful, die in die deutschen Charts einstieg.
Parallel dazu sammelte Elles de Graaf weitere musikalische Erfahrungen. Sie ist die Cousine des Sängers Marco Borsato und war 1994 Tänzerin im Clip zu seinem Hit „Dromen Zijn Bedrog“. Ende der 1990er-Jahre war sie sechs Monate lang Mitglied des niederländischen House-Projekts The Sunclub. Zudem gehörte sie zur Coverband De Foetsie’s, die in den Niederlanden 1996 mit einer Parodie auf „Killing Me Softly“ von den Fugees erfolgreich war. Außerdem trat sie in Musikvideos von Roy Gates und Danny Nicolay auf.
