
Martin Rolinski
Biografie
Martin Rolinski (vollständiger Name: Martin Andrzej Rolinski) ist ein schwedischer Sänger, geboren am 23. Juni 1982 in Angered. Beide Eltern sind polnischer Herkunft, und er spricht fließend Polnisch. Er wuchs in Göteborg auf und besuchte eine katholische Schule. Als talentierter Tennisspieler gehörte er zu den besten schwedischen Junioren und erhielt sogar ein Angebot für eine Tennisschule in Texas, entschied sich jedoch, in Schweden zu bleiben, um an der KTH (Kungliga Tekniska Högskolan) in Stockholm einen Master in Ingenieurwissenschaften zu absolvieren.
Seine Musikkarriere begann 2002, als er aus einer Wette heraus an der Reality-TV-Show Popstars teilnahm. Er schaffte es in die Endgruppe, schied jedoch zur Mitte der Staffel aus. 2003 arbeitete er mit Anders Hansson zusammen, der ihn mit Alexander Bard in Kontakt brachte. Daraufhin wurde Martin Leadsänger von Alexander Bards neuer Band Bodies Without Organs (BWO), zusammen mit Marina Schiptjenko und Alexander Bard. Die Gruppe bewegte sich stilistisch zwischen electropop und Dance.
2004 veröffentlichte BWO die Debütsingle Living In A Fantasy, die in mehreren europäischen Ländern erfolgreich war. Beim Melodifestivalen 2005 trat die Band mit Gone ohne großen Widerhall an und veröffentlichte im März 2005 das erste Album Prototype. Im folgenden Jahr kehrte BWO mit Temple of Love zum Melodifestivalen zurück und belegte den zweiten Platz. Danach übernahm die Gruppe den verkürzten Namen Bodies Without Organs und veröffentlichte im April 2006 das Album Halcyon Days. Zu dieser Zeit galt Martin Rolinski als einer der beliebtesten Sänger Schwedens.
Parallel zu seiner Musikkarriere setzte Martin sein Ingenieurstudium in Stockholm fort. Er lebt mit seiner Partnerin Katarina zusammen. Zuletzt veröffentlichte er den Titel Let There Be Love (2026).
