Heather Nova

Heather Nova

Biografie

Heather Nova, bürgerlich Heather Allison Frith, ist eine Singer-Songwriterin und Dichterin, geboren auf Bermuda am 6. Juli 1967.

Sie wuchs auf einem Segelboot in der Karibik auf. Ihre Musikkarriere begann 1990 mit einer EP unter dem Namen Heather Frith. Kurz danach nahm sie den Künstlernamen Nova an, den Mädchennamen ihrer kanadischen Mutter, um die Aussprache zu erleichtern, insbesondere nach mehreren Konzerten in den Niederlanden.

Ihr erstes Studioalbum ‘Glow Stars’ erschien 1993, gefolgt im selben Jahr von einem ersten Live-Album ‘Blow’. Das 1994 veröffentlichte Album ‘Oyster’ wird oft als eines ihrer ausgereiftesten Werke angesehen. 1998 folgte ‘Siren’.

Sie hat mit verschiedenen Künstlern zusammengearbeitet. Sie schrieb den Song Renegade mit ATB und nahm den Titel Someone New mit der schwedischen Band Eskobar auf. Sie interpretierte auch eine Version von Billie Holidays ‘Gloomy Sunday’ für den deutschen Film ‘Ein Lied von Liebe und Tod’.

Sie trat bei großen Touren und Festivals auf, eröffnete Konzerte für Van Morrison und Neil Young und spielte zweimal beim Lilith Fair Festival neben Künstlern wie Sarah McLachlan. Sie ist auch Stammgast bei europäischen Festivals wie Roskilde.

2001 veröffentlichte sie das Album ‘South’, von dem Songs im Soundtrack des Films ‘Serendipity’ enthalten sind. Ihr Album ‘Storm’ von 2003 wurde mit der Band Mercury Rev als Begleitmusikern aufgenommen und erreichte die Top 5 in Deutschland. Dieses Album markierte den Start auf ihrem eigenen Label Saltwater Records.

Neben der Musik veröffentlichte Heather Nova 2002 ein Buch mit Gedichten und Zeichnungen mit dem Titel ‘the sorrowjoy’. 2006 erschien ein gleichnamiges Album, auf dem sie ihre Gedichte über Ambient-Musik liest.

Ihr Bruder Mishka ist ebenfalls Reggae-Musiker. Sie war mit dem Produzenten Felix Tod verheiratet.

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