Chris Willis

Chris Willis

Biografie

Chris Willis, mit bürgerlichem Namen Christopher Kevin Willis, ist ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Produzent, geboren am 26. Februar 1969 in Dayton, Ohio.

Seine Aufnahmekarriere begann 1992 als Sänger auf dem Album “Handel’s Messiah: A Soulful Celebration”. Bekannt wurde er vor allem als markante männliche Stimme zahlreicher Kollaborationen mit dem französischen DJ und Produzenten David Guetta, eine kreative Partnerschaft, die 2001 begann.

David Guetta wählte ihn als Hauptsänger für seine allererste Single, Just a Little More Love. Ihre gemeinsame Arbeit setzte sich fort und entwickelte sich weiter; Willis ging von der Rolle als Sänger und Songwriter zu umfassenderen Beiträgen über.

Die kraftvolle, soulige und authentische Stimme von Chris Willis trug zu vielen Dance- und Top-40-Erfolgen bei, darunter der weltweite Hit von 2007 Love Is Gone, der internationale Charts anführte, sowie Everytime We Touch, ein Top-10-Erfolg in Europa.

In einer Dance-Landschaft, die oft von Divas dominiert wird, hat sich Willis als einer der wenigen männlichen Vocalists etabliert, die einen solchen Erfolg erzielt haben. Er ist unter anderem auf Guettas viertem Album “One Love” (2010) zu hören, neben Gästen wie Kelly Rowland, Ne-Yo, Akon und Estelle.

Willis sieht in dieser erweiterten Zusammenarbeit ein Potenzial, die Wahrnehmung elektronischer Musik zu verändern, insbesondere in den Vereinigten Staaten: Dass R&B- und Pop-Superstars inzwischen die Zusammenarbeit mit Electro-DJs suchen, gilt für ihn als wichtiger Wendepunkt und als Beleg für die universelle Anziehungskraft und die pure Energie der Dance-Szene.

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