
ATB
Biografie
ATB, mit bürgerlichem Namen André Tanneberger, ist ein deutscher DJ, Musiker und Produzent, geboren am 26. Februar 1973 in Freiberg, Sachsen.
Er ist vor allem für Produktionen in den Genres Trance, Ambient und Progressive House bekannt; sein größter Erfolg, 9pm (Till I Come), erreichte 1998 Platz eins der Charts im Vereinigten Königreich und gilt weithin als die erste Trance‑Nummer‑eins des Landes; das markante Gitarrenriff, zufällig bei Studio‑Experimenten entdeckt, prägte seine frühen Hits.
[p}Im Vereinigten Königreich hatte er auch Erfolge mit Don’t stop! und Killer. Er veröffentlicht weiterhin regelmäßig Musik in Deutschland und Europa, etwa I Don’t Wanna Stop und seine Coverversion des Hits You’re Not Alone (1996).[/p]Sein Stil entwickelte sich hin zu mehr Vocals und vielfältigeren Klängen, oft mit Klavier; das Doppelalbum Two Worlds (2000) basierte auf dem Konzept von Musik für unterschiedliche Stimmungen. Zu seinen neueren Hits zählen Ecstasy und Marrakech vom Album No Silence (2004).
Die Compilation Seven Years (2005) versammelt zwanzig Titel — darunter The Summer, Let U Go, Hold U, Long Way Home und I Don’t Wanna Stop — sowie sechs neue Stücke.
Mehrere seiner jüngeren Alben stellten die Vocals von Roberta Carter Harrison (des kanadischen Duos Wild Strawberries) in den Vordergrund; Trilogy (2007) wurde mit Tiff Lacey mitgeschrieben, und die Single Renegade (2007) enthält einen Beitrag von Heather Nova.
Das Album Future Memories erschien am 1. Mai 2009 mit Kooperationen, unter anderem von Josh Gallahan (alias jades); die erste Single war What About Us/L.A. Nights. Distant Earth erschien am 29. April 2011 als Doppel‑CD mit Kollaborationen von Armin Van Buuren, Dash Berlin, Melissa Loretta und Josh Gallahan sowie einer dritten CD mit Clubversionen; die Singles sind Twisted Love (mit Cristina Soto) und Gold (mit JanSoon).
André Tanneberger bleibt über soziale Netzwerke mit seinen Fans verbunden und tritt weiterhin auf.
