Chris de Burgh

Chris de Burgh

Biografie

Chris de Burgh, bürgerlich Christopher John Davison, ist ein britisch-irischer Sänger, Instrumentalist und Singer-Songwriter, geboren am 15. Oktober 1948 in Venado Tuerto, Argentinien. Er ist der Sohn eines britischen Diplomaten und von Maeve Emily de Burgh, einer Irin, deren Namen er für seine Karriere annahm. Seine Jugend war geprägt von Aufenthalten in Malta, Nigeria und Zaire, bevor sich seine Familie schließlich auf Burg Bargy in der Grafschaft Wexford in Irland niederließ.

Nach dem Besuch des Marlborough College in England erwarb er einen Masterabschluss in Französisch, Englisch und Geschichte am Trinity College in Dublin. Er begann seine Gesangskarriere für die Gäste des Hotels, das sein Großvater im Familienschloss eingerichtet hatte.

1974 von A&M Records unter Vertrag genommen, sammelte er erste Erfahrungen als Vorgruppe von Supertramp auf deren *Crime of the Century*-Tour. Sein Debütalbum *Far Beyond These Castle Walls* (1974), geprägt von Folk und Fantastik, hatte im Vereinigten Königreich wenig Erfolg, wurde aber in Brasilien mit der Single *Flying* unerwartet populär.

Dieses Muster wiederholte sich in den 1970er Jahren mit Alben wie *Spanish Train and Other Stories* (1975) – das den späteren Klassiker A Spaceman Came Travelling enthält – oder *Crusader* (1979), aufgenommen mit Musikern, die mit Kate Bush gearbeitet hatten, wie Ian Bairnson und David Paton von Pilot. Diese Werke verschafften ihm eine treue Fangemeinde in Kontinentaleuropa und Südamerika.

Der internationale Durchbruch gelang Anfang der 1980er Jahre. Die Kompilation *Best Moves* (1981) schaffte es in die britischen Charts, gefolgt vom Album *The Getaway* (1982), produziert von Rupert Hine und getragen von der Single Don't Pay the Ferryman. *Man on the Line* (1984) festigte diesen Erfolg.

Der kommerzielle Höhepunkt wurde 1986 mit der Ballade The Lady in Red erreicht, die in Großbritannien und mehreren Ländern die Nummer-eins-Position eroberte und das Album *Into the Light* an die Spitze der Charts katapultierte. Sein folgendes Album, *Flying Colours*, stieg 1988 direkt auf Platz eins der britischen Charts ein.

Obwohl seine Präsenz in den amerikanischen Charts später nachließ, hat Chris de Burgh weltweit eine treue Fangemeinde behalten. Er war einer der ersten westlichen Künstler, der nach dem Bürgerkrieg im Libanon auftrat, und hat in seiner Karriere über 45 Millionen Alben verkauft. Als vielseitiger Künstler komponierte er 1997 auch einen Tribut-Song für Diana, Princess of Wales, mit dem Titel *There’s a New Star Up in Heaven Tonight*.

Jetzt läuftJetzt läuft
Aktuelles Titelcover
Titel nicht verfügbar
Ausschnitt
Cover-Ausschnitt
Titel nicht verfügbar
0:000:00