
Jessy
Biografie
Jessy De Smet wurde am 8. Juli 1976 in Zottegem, Belgien, in eine Musikerfamilie hineingeboren. Ihre Mutter ist die Sängerin Rita Roelandt, und ihre Eltern traten regelmäßig mit dem belgischen Künstler Willy Sommers auf, der die junge Jessy einlud, mit ihm im Alter von nur acht Jahren die Single „Twee Vrienden“ aufzunehmen.
Anschließend arbeitete sie mit Marijn De Valck an dem Song „Vang het licht“, dessen Erlöse vollständig an den Belgischen Autismusverband gespendet wurden. Mit zwölf Jahren schloss sie sich der Band ihrer Eltern, der „Jennifer Band“, als Sängerin an.
Ihre Karriere in der elektronischen Musik begann 1996, als sie The MacKenzie kennenlernte. Ihre erste Single „I Am Free“ wurde ein großer Clubhit. Unter dem Namen Mackenzie featuring Jessy folgten weitere Hits wie „Love“, „You Got to Get Up“ und vor allem „Innocence“, das im Juni 1998 erschien.
„Innocence“ war ein riesiger Erfolg: Über 25.000 verkaufte Exemplare in Belgien brachten ihnen Gold und den Rekord für den am längsten in den Charts vertretenen Song des Jahres 1998, womit sie den UltraTop Dance Chart Award gewannen. Diesen Erfolg bestätigten sie mit „Falling in Love“ im September 1998, das ebenfalls Gold erhielt, sowie mit Titeln wie „Alive“, „Out of Control“ und „The Rain“.
Im April 1999 stieg das Album „Angel“ direkt auf Platz 1 der Charts ein – eine Premiere für ein Dance-Album in Belgien – und gewann den TMF Award für das Beste Album 1999. Jessy wurde außerdem für die Auszeichnungen als beste Sängerin und bester Dance-Act nominiert.
Die Zusammenarbeit mit Mackenzie ging mit den Singles „Emotions“, „Be My Lover“, „For You“ und „All I Need“ weiter und endete mit „Walk Away“ im April 2001. Nach dieser sehr intensiven Zeit legte Jessy eine Pause ein, um die Freude am Singen wiederzufinden, und trat mit der Coverband „Made In Belgium“ auf.
2001 verließ sie das Projekt The Mackenzie endgültig, um eine Solokarriere zu beginnen. Danach startete sie ein neues Projekt mit den renommierten belgischen Produzenten Regi Penxten und Filip Vandueren.
